Turnierordnung

Alle Teilnehmer*innen sind angehalten, diese Turnierordnung aufmerksam zu studieren. Die folgenden Punkte werden in der Turnierordnung erläutert:

Alkohol, Drogen, und leistungssteigernde Substanzen

  1. Der Gebrauch, sowie die Teilnahme unter dem Einfluss von Drogen und verbotenen Substanzen entsprechend dem Nationalen Anti-Doping Code auf dem Turniergelände ist über das gesamte Turnierwochenende bis nach dem Finalspiel untersagt.
  2. Der Genuss, sowie die Teilnahme unter dem Einfluss von Alkohol ist während des Turnierablaufs, Samstag, 08.06.2019, sowie Sonntag, 09.06.2019, jeweils bis zum Ende des letzten Spiels untersagt. Alle Teilnehmenden sind ausdrücklich dazu aufgerufen, den Alkoholkonsum Samstagabend auf ein verantwortungsbewusstes Maß zu beschränken.
  3. Spieler*innen, Coaches, Referees und Officials, die obrige Substanzen einnehmen oder unter deren Einfluss stehen, werden für den Rest des Tages vom Turniergeschehen ausgeschlossen.
  4. Personen, die die Einnahme der obigen Substanzen oder die Teilnahme unter deren Einfluss durch eine andere Person decken, werden für ihr nächstes Spiel vom Turniergeschehen ausgeschlossen.

Mindestalter

Entsprechend der DQB-Spielordnung, Abschnitt III. „Mindestalter“ müssen alle Spieler*innen bis zum 08.06.2018 das 16. Lebensjahr vollendet haben. Alle minderjährigen Spieler*innen müssen einen, von einem Erziehungsberechtigten unterschriebenen, Waiver zum Turnier mitbringen.

Regelwerk

Das Turnier unterliegt dem Regelwerk des DQB. Dieses basiert auf dem IQA Rulebook 2018-2020. Der Deutsche Quidditchbund (DQB) nimmt keine zusätzlichen Änderungen vor.

Ankunft am Feld

  1. Teams sind dazu aufgerufen, sich in vollständiger Zahl 15 Minuten vor dem planmäßigen Spielbeginn am Spielfeld einzufinden. Sofern das Feld nicht mehr genutzt wird, können die Teams sich dort bis 5 Minuten vor Spielbeginn aufwärmen. Spieler*innen, die noch als Officials eines anderen Spiels aktiv sind, sind hiervon ausgenommen.
  2. Bei Ankunft am Pitch muss der Coach/Captain die Ankunft des Teams dem Pitch Manager melden.
  3. Beide Teams müssen sich in vollständiger Zahl bis spätestens 5 Minuten vor dem planmäßigen Spielbeginn am Feld einfinden.
  4. Officials müssen sich spätestens 10 Minuten vor dem planmäßigen Spielbeginn am Feld einfinden. Head Referees sowie Scorekeeper sind dazu aufgerufen, bereits 15 Minuten vor Spielbeginn anwesend zu sein.
  5. Der*die Speaking Captain des Teams muss sich spätestens 5 Minuten vor Spielbeginn beim zuständigen Head Referee melden.
  6. Wenn ein Team nicht spätestens 10 Minuten vor Spielbeginn durch seine*n Coach/Captain beim Pitch Manager angemeldet wurde, startet das Team mit einer gelben Karte für den*die Speaking Captain in das Spiel. Es ist die Aufgabe der Pitch Manager diese Regel durchzusetzen.
  7. Wenn ein Team nicht mit mindestens 7 Spieler*innen in einer Zusammensetzung, die der Gender-Rule (1.5 Four Maximum Gender Rule) entspricht, zum angesetzten Spielzeitpunkt anwesend ist, wird dieses Spiel für dieses Team mit 0°:90* als verloren gewertet.

Bestimmungen im Verletzungsfall

Es gelten die in der DQB-Spielordnung, Abschnitt VI. „Sicherheitsbestimmungen im Verletzungsfall” und Abschnitt VII „Sicherheitsbestimmungen im Falle einer Schwangerschaft” dargelegten Bestimmungen.

Rückzugsregelung

  1. Ein Team kann sowohl vor als auch während des Spiels zurückziehen. Der Coach oder Speaking Captain des Teams muss beim Rückzug vor Spielbeginn die Turnierleitung über den Rückzug unterrichten. Bei Rückzug während des Spiels sind Scorekeeper, Timekeeper sowie Head Referee in Kenntnis zu setzen. Der Coach oder Speaking Captain muss sich nach Spielabbruch bei der Turnierleitung melden.
  2. Im Falle eines Rückzugs werden alle weiteren Spiele des Teams an diesem Tag als 0°-90* Niederlage gewertet. Bei einem Rückzug am Samstag steht es dem jeweiligen Team somit frei am Sonntag wieder in den Spielbetrieb einzusteigen.
  3. Treffen in einer K.O.-Phase (Play-In-Phase oder Platzierungsphase) zwei Teams, welche für den Turniertag einen Rückzug angemeldet haben, aufeinander, so wird das Spiel als Niederlage für das in der vorherigen Phase niedriger platzierte Team gewertet.

Sperren infolge roter Karten und anderer Vergehen

  1. Die erste gelb-rote Karte (rote Karte infolge der zweiten gelben Karte im Spiel) einer Person hat keine Sperre zur Folge.
  2. Erhält ein*e Spieler*in in zwei Spielen eine gelb-rote Karte, ist er*sie für das nächste Spiel gesperrt.
  3. Erhält ein*e Spieler*in eine direkte rote Karte, ist er*sie für mindestens ein Spiel gesperrt. In Fällen von extrem unsportlichem Verhalten kann diese Sperre auf mehrere Spiele oder das gesamte Turnier ausgeweitet werden. Die erweiterte Sperre kann nach Ermessen der Turnierleitung in Rücksprache mit dem*der verantwortlichen Head Referee und den beteiligten Speaking Captains ausgehängt werden.
  4. Erhält ein*e Spieler*in nach einer Spielsperre eine weitere rote Karte (inklusive gelb-roter Karten), ist er*sie für das restliche Turnier gesperrt.
  5. Wird ein*e Spieler*in außerhalb eines Spiels handgreiflich gegenüber anderen Personen oder verhält sich anderweitig extrem unsportlich, wird diese*r für den restlichen Turnierbetrieb gesperrt. Die Sperre kann nach Ermessen der Turnierleitung ausgehängt werden.
  6. Coaches sowie andere am Turnierbetrieb beteiligte Personen können aus den gleichen Gründen gesperrt werden.
  7. Sperren treten unmittelbar in Kraft. Die gesperrte Person ist für die festgelegte Anzahl von Spielen von der Teilnahme als Spieler*in, Speaking Captain sowie als Coach ausgeschlossen. Die Entscheidung über einen Ausschluss von der Wahrnehmung anderer Aufgaben im Turnierbetrieb (z.B. als Official) obliegt der Turnierleitung.

Anfechtungen

  1. Anfechtungen sind nur möglich, wenn die geltenden Regeln eindeutig falsch angewandt wurden und dadurch das Spielgeschehen beeinflusst wurde.
  2. Sollten ein Coach oder Speaking Captain während eines Spiels Grund haben, die Entscheidung eine*r Offiziellen gemäß 1. anzufechten, muss diese*r umgehend Timekeeper und Scorekeeper sowie den Head Referee in Kenntnis setzen. Das Referee Team wird sich mit der Anfechtung auseinandersetzen und die der Anfechtung zugrunde liegende Entscheidung revidieren oder die Anfechtung abweisen.
  3. Wenn ein Coach oder Speaking Captain das Ergebnis eines Spiels nach Spielende gemäß 1. anfechten möchte, muss er*sie die Unterschrift auf dem Spielberichtsbogen verweigern und sich umgehend mit der Turnierleitung in Verbindung setzen. Die Turnierleitung entscheidet daraufhin, ob tatsächlich ein Grund gegeben ist, das Spielergebnis anzufechten.
  4. Sollte ein Spielergebnis aus gutem Grund angefochten werden, berät die Turnierleitung unter Miteinbeziehung der Einschätzung des zuständigen Referee Teams und des Coaches oder Speaking Captains des Teams, die das Spiel nicht angefochten hat. Mitglieder der Turnierleitung, die aufgrund ihrer Teamzugehörigkeit als parteiisch angesehen werden, sind von diesem Prozess ausgeschlossen.
  5. Sollte die Turnierleitung zu dem Entschluss gelangen, dass die Anfechtung des Spielergebnisses gültig ist, wird das entsprechende Spiel zum nächstmöglichen Zeitpunkt innerhalb des Turnierbetriebs wiederholt. Sollte eine Wiederholung nach Ermessen der Turnierleitung aus Zeitgründen nicht möglich sein, wird das entsprechende Spiel in der Gruppenphase als 0:0 unentschieden gewertet, in einer KO-Phase bleibt das Ergebnis bestehen.

Turnierunterbrechung aufgrund der Witterungsverhältnisse

  1. Es steht der Turnierleitung frei, eine Turnierunterbrechung anzuordnen, wenn aufgrund der Witterungsverhältnisse ein sicherer Spielablauf nicht gewährleistet werden kann. Hierunter fallen insbesondere Gewitter, Sturm und starker Schneefall.
  2. Der Turnierbetrieb darf erst wieder aufgenommen werden, wenn sich eine deutliche Verbesserung der Witterungsbedingungen eingestellt hat und die Turnierleitung in Folge dessen der Fortsetzung des Turniers zustimmt.
  3. Bei längeren Unterbrechungen steht es der Turnierleitung frei, den Spielplan anzupassen, sodass der Turnierablauf so gut wie möglich fortgesetzt werden kann. Möglich sind hier beispielsweise kürzere Pausen zwischen den Spielen, ein späteres Ende des aktuellen oder ein früherer Beginn des nächsten Spieltags, oder die Streichung einzelner Spiele. Die Turnierleitung hat hierbei dafür Sorge zu tragen, dass alle Teams gleichsam fair behandelt werden.

Disqualifizierung bei grober Unsportlichkeit

  1. Verhält sich ein Team in grober Weise unsportlich, so kann dieses Team von der Turnierleitung vom Turnier disqualifiziert werden.
  2. Sollte ein Mitglied der Turnierleitung bei der Entscheidung über die Disqualifizierung eines Teams aufgrund seiner Teamzugehörigkeit als parteiisch angesehen werden, ist dieses Mitglied von der Entscheidung ausgeschlossen.